Fahrt mit der Hochschaustraßenbahn

Nicht nur die U2 ist in die Verlängerung gegangen: Durch Donaustadt tingelt neuerdings auch die Straßenbahnlinie 26

Stadtleben | TESTFAHRT: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Wenn man, auf der Suche nach der bizarrsten Filiale der Wiener Konditoreikette Aida (siehe dazu auch Seite 40), im einigermaßen tristen Gewerbepark Stadlau gestrandet ist, muss man schon ein wenig die Augen aufhalten, um die Station der Straßenbahnlinie 26 zu finden.

Qando, die superpraktische Öffi-Informations-App fürs Smartphone, zeigt zwar an, dass die Station gleich da irgendwo in der Nähe sein muss - aber wo genau?"Oben", sagt ein Kaffeetrinker vor dem Lokal und macht mit dem Kopf die entsprechende Bewegung. Oben, na klar, das betonierte Ungetüm hier ist gar keine Eisen-oder Autobahnbrücke, das ist Wiens neueste Straßenbahnverlängerung. Mit einer echten Straßenbahnstation. Rolltreppen gibt es keine, nur graue Stiegen. Aber dafür einen Lift, schnell hinauf!

Gleichzeitig mit der U2, die ja neuerdings mit immerhin jedem zweiten Zug bis an Wiens Peripherie zur im Entstehen begriffenen "Seestadt Aspern" fährt, ging auch die Erweiterung der Linie 26 ans Netz der Wiener Linien.


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