Will Ferrell, das Frat Pack und zwei pädagogisch gut platzierte Watschen

Feuilleton | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 44/13 vom 30.10.2013

Als lustigster Film der Nullerjahre werden in Cineastenscherzkekskreisen gerne Ben Stillers "Zoolander"(2001) und Adam McKays "Anchorman -The Legend of Ron Burgundy"(2004) ins Rennen geschickt. Als Minderheitenvotum sei hier noch Todd Phillips' "Starsky &Hutch" (2004) nachnominiert - nicht zuletzt des Cameo-Auftritts wegen, den der im Abspann ungenannte Will Ferrell (mit Haarnetz!) hinlegt.

Für Ben Stiller und Owen Wilson, die dem 70er-Jahre-Serien-Polizistenpaar eine schöne psychosomatische Neudeutung des altbekannten Good-Cop-Bad-Cop-Gegensatzes angedeihen lassen, ist Big Earl eine wichtige Auskunftsperson. Allerdings will der Knacki sein Insiderwissen nur für gewisse Gegenleistungen preisgeben: Anstelle von Privilegien wie ein eigenes Radio verlangt er von Hutch/Wilson, dieser möge seinen Bauchnabel freilegen, sich um die eigene Achse drehen, einen Drachen darstellen, der ihn "schön böse" ansieht.

Worin die zusehends perverser werdenden Forderungen kulminieren, kann man - die Cops


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