... und meine Laterne mit mir

Wien ist ein Dorf -und deshalb gibt 's am 11.11. Laternenumzüge in der Stadt

STADTLEBEN | BASTELANLEITUNG: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

Der Lampion aus dem Fachgeschäft für Partyzubehör ist nur eine Notlösung. Stadtkinder, die etwas auf sich halten, gehen beim abendlichen Umzug zum Martini-Fest mit selbstgemachten Laternen los. Der christliche Hintergrund der Veranstaltung ist längst unwichtig geworden - man isst jetzt schließlich auch wieder das Gansl und hat keine Ahnung, weshalb. Wir gehen also mit unserer Laterne, "und meine Laterne mit mir".

Die einfache Laterne

Ein Klassiker ist die Käselaterne. Wobei die Situation so sein dürfte, dass in Haushalten, in denen man Laternen bastelt, das wichtigste Element der Laterne nicht mehr vorkommt: die Schmelzkäseeckenschachtel. Ach, wie gut, dass es so leere Schachteln auch im Fachgeschäft für Schreibwaren und Bastelzubehör zu kaufen gibt. Buntes Transparentpapier ebenfalls.

Was man sonst noch braucht: ungefähr 30 Zentimeter Draht, ein Staberl (das auch ein Ast sein kann), Klebstoff, Schere und natürlich eine Kerze. Hier empfiehlt sich wegen seiner Standfestigkeit


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