Marant-Garant

Schwerstrick und Röhrenjeans: Designerin Isabel Marant macht H&M den Herbst

STADTLEBEN | KOLLEKTIONSBESCHAU: CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

Wie jedes Jahr im Herbst, wenn die Präsentation der speziellen Kollektion bevorsteht, die ein internationaler Star der Modewelt superexklusiv für die schwedische Bekleidungskette H&M entworfen hat, stecken Auskenner die Köpfe zusammen und tuscheln. Vor allem geht es dann darum, ob die Sonderkollektion ankommen oder vielleicht doch eher floppen wird.

Nach Karl Lagerfeld, der im Jahr 2004 den Auftakt machte und gewöhnlicher Kaufhausmode seinen Haute-Couture-Namen gab, haben sich schon viele namhafte Designerinnen, Designer und Modelabels am H&M-Publikum versucht -vom Leopardenfelldrucker Roberto Cavalli (lief super) bis zum ausgesprochen spröden Maison Martin Margiela im vergangenen Jahr (lief gar nicht). Traditionell wechseln sich Selbstläufer und eher schwierige Kreative ab.

So gesehen dürfte die Gastkollektion bei H&M heuer wieder super laufen. Was nicht unbedingt am Namen der Designerin liegt, die das Unternehmen verpflichtet hat. Denn Isabel Marant kennt kaum jemand. Zumindest hierzulande.


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