Wenn Oma und Opa ganz neue Maschen anschlagen

Mehr als 200.000 Österreicher sind in Frühpension, der Andrang ist ungebrochen. Die Regierung will das ändern. Beispiele, wie das Arbeiten im Alter Sinn macht, gibt es genug

BERICHT: NINA HORACZEK BARBARA TÓTH | POLITIK | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

Der Opa holt die Semmeln aus dem Ofen. Bei K+ U, der viertgrößten Bäckerei Deutschlands, ist das schon heute Realität. "Wir machen unseren älteren Arbeitnehmern das Angebot, eine Ausbildung nachzuholen", sagt Arek Wallot, Geschäftsführer des Brötchenproduzenten mit Sitz im baden-württembergischen Freiburg. Walluts Zielgruppe sind angelernte Hilfskräfte und Reinigungspersonal. Statt Frühpension gibt es für sie bei K+U einen zweiten Frühling auf dem Arbeitsmarkt.

"Unser ältester Azubi war 52 Jahre", erzählt Geschäftsführer Wallut, "aber nachdem das Rentenalter in Deutschland seit 2012 schrittweise auf 67 Jahre angehoben wurde, macht es auch in diesem Alter noch Sinn, sich neu zu orientieren." So hätten die älteren Arbeitnehmer noch mehr als ein Jahrzehnt ein paar hundert Euro mehr auf dem Gehaltszettel und dadurch auch eine höhere Pension.

Vom Wischmopp-Schwinger zum Semmelprofi umsteigen? Länger arbeiten? Mit 50 noch einmal neu durchstarten?

Solche Karrieren sind im ruhestandsverliebten

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