Akt geschlossen, Fragen bleiben

Salzburgs Olympiabewerbung wird nicht zu einem Gerichtsverfahren führen

STADTLEBEN | BE RIC HT: JOHANN SKOCEK | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

Die Stadt Salzburg hatte sich um die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2014 beworben. Doch im Juli 2007 erhielt der russische Badeort Sotschi an der Schwarzmeerküste den Zuschlag. Russlands Präsident Wladimir Putin soll dafür den bereits pensionierten IOC-Präsidenten, Franco-Karrieristen und Ex-Botschafter Spaniens in Moskau, Juan Antonio Samaranch, eingespannt haben. Salzburg blieb mit den Bewerbungskosten von 13 Millionen Euro über. Außerdem ermittelte die Staatsanwaltschaft Salzburg fünf Jahre lang gegen den ÖOC-Präsidenten Leo Wallner und acht andere Mitarbeiter an der Bewerbung. Sämtliche Ermittlungen wurden nun eingestellt, da sich der Verdacht strafrechtlich relevanten Verhaltens nicht erhärtete.

Es ging um den "Olympia Förderverein", der neben der offiziellen Bewerbungs GmbH und dem gegenüber dem IOC maßgeblichen Bewerbungsträger ÖOC den dritten Rechnungskreis bildete. Auf Drängen des Salzburger Bürgermeisters Heinz Schaden war der Förderverein von ÖOC-Präsident


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