Do-it-yourself-Glamour

Klapprigkeit und Virtuosität sind für das deutsch-österreichische Popduo Fijuka kein Widerspruch, wie sein gelungenes Debütalbum beweist

FEUILLETON | PORTRÄT: GERHARD STÖGER | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

Die beiden jungen Damen hinter der Wiener Popband Fijuka sind ein eingespieltes Team; wie alte Freundinnen, die sich längst blind verstehen. Sie lachen gerne und viel, über eine Erinnerung etwa oder eine lustige Überlegung. Manchmal lacht die eine auch schon, wenn die andere noch gar nichts gesagt hat. Weil wohl klar ist, was kommt.

Tatsächlich ist die Freundschaft zwischen Ankathie, so nennt sich der blonde Teil des Gespanns, und Judith Filimónova gerade zweieinhalb Jahre alt. Damals lernten die beiden einander an der Wiener Universität für darstellende Kunst kennen.

Ankathie, die eigentlich Kathi Winkelbauer heißt, 30 Jahre alt ist und aus der bayrischen Kleinstadt Burghausen kommt, machte dort ihren Master in Jazzgesang; die in einem niederösterreichischen Dorf an der Donau aufgewachsene Filimónova, 28, perfektionierte ihre Basskenntnisse.

"Wir waren beide nicht besonders gut drauf, das hat uns verbunden", sagt Ankathie. "Es war Winter, es war sehr kalt und wir waren beide griesgrämig",


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