Schweden, Dänemark, Finnland: länger arbeiten -wo es auch anders geht


NINA HORACZEK
POLITIK | aus FALTER 45/13 vom 06.11.2013

"Das Arbeitsleben der Zukunft kann sich bis zum 75. Lebensjahr erstrecken", erklärte der schwedische Regierungschef Fredrik Reinfeldt schon im Jahr 2012: In Schweden arbeiten derzeit etwa zwölf Prozent der 65bis 75-Jährigen. Schon 1999 wurde ein flexibles Pensionsalter von 61 bis 67 Jahren eingeführt, das faktische Pensionsantrittsalter lag 2010 bei 64,4 Jahren.

Wer mit 61 in den Ruhestand wechselt, erhält nur 72 Prozent von dem, was er mit 65 kriegen würde, wer auch nach 65 arbeitet, kriegt pro zusätzlichem Jahr zwischen sieben und acht Prozent Pension dazu.

Wer auch mit 67 noch nicht genug vom Arbeitsleben hat, kann in Teilpension gehen und seine Pensionsbezüge durch weitere Zusatzarbeit auffetten. So schaffte es die schwedische Regierung, dass heute bereits 60 Prozent der 64-Jährigen beruflich aktiv sind. Überhaupt arbeiten die Schweden am längsten, nämlich 40,1 Jahre, während der EU-Durchschnitt bei der Lebensarbeitszeit 2010 bei 34,5 Jahren lag.

Finnland hat ebenfalls ein

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