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Politik | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Verklagt Die Vertreibung der Obdachlosen aus dem Stadtpark hat jetzt ein juristisches Nachspiel: Der Wiener Anwalt Gabriel Lansky hat im Namen dreier Obdachloser geklagt. Deren Habseligkeiten seien einfach weggeworfen worden. Im Fall des Siegs der Obdachlosen müssten die Behörden Schadenersatz zahlen - darüber hinaus hätte er aber auch symbolische Bedeutung. Unterdessen ist ein slowakischer Obdachloser im Stadtpark unter ungeklärten Umständen gestorben (siehe Seite 18).

Arbeitsplätze werden in Österreich durch nachhaltige Mobilität gesichert, also etwa durch Bahn, Bus und Fahrrad. Das gibt der VCÖ in einer aktuellen Broschüre bekannt.

Verzogen Das renommierte Institut für Holocaust-Studien übersiedelt vom Desider-Friedmann-Platz auf den Rabensteig in der Innenstadt. Das neue Gebäude, das auch Platz für Ausstellungen bieten soll, werde 2015 eröffnet, sagte Chef Georg Graf.

Verpestet Dass der Kampf gegen den Klimawandel angesichts von Wirtschaftskrise und Überwachungsdebatte aus dem Blick gerät, soll sich nun ändern: Ab Montag findet in Warschau die 19. UN-Klimakonferenz statt. Dass bei den Verhandlungen der 190 Länder eine klare Einigung auf Klimaziele herauskommt, gilt allerdings schon jetzt als unwahrscheinlich. Unterdessen erhöht die EU die Preise, die die Industrie für Verschmutzungsrechte zahlen muss, um Green Investments verlockender zu machen.


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