Für ein Gespräch setzt man dem anderen nicht die Knarre an

Medien | Fragen: Armin Thurnher | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Michael Kerbler verlässt den ORF. Mehr als 300-mal moderierte er auf Ö1 die Sendung "Im Gespräch“

Another one bites the dust! Das stimmt natürlich nicht, denn Michael Kerbler verlässt den ORF nach 37 Jahren völlig freiwillig, weil ihm das Haus, wie er sagt, "den Vorruhestand angeboten hat“. Wieder geht einer der Besten der Anstalt, um etwas Neues zu beginnen, weil es ihm im Alten nicht mehr behagte. Die Wüste wächst. Kerbler gründet einen Thinktank. Die Sendung "Im Gespräch“ ist ein Ankerpunkt von Ö1, dem immer noch besten Radiosender der Welt. Kerbler moderierte sie mehr als zehn Jahre lang. Vergangene Woche führte er mit Barbara Prammer sein letztes "Im Gespräch“. In unserem Gespräch ging es darum, wie man im Radio eine Stunde lang redet und trotzdem die Aufmerksamkeit des Publikums behält.

Falter: Öffentliche Gespräche gibt es so viele wie nie. Zu viele?

Michael Kerbler: Es gibt viele Gesprächsformate. Gemessen an "Im Gespräch“ sind es aber wenige. Wir haben


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