"Der Hans Krankl ist eine Ikone“

Stadtleben | Interview: Johann Skocek | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Rudolf Edlinger tritt als Rapid-Präsident ab. Er spricht über seine Amtszeit, Hans Krankl und den Neubau des Hanappi-Stadions

Der ehemalige Wiener Wohnbau- und Finanzstadtrat und Bundesfinanzminister Rudolf Edlinger hat seit 2001 die Rapid mit Hingabe und Rücksichtslosigkeit den Mitbewerbern und sich selbst gegenüber geführt. Zwei Meistertitel hat er präsidiert, und die Verbindungen des Politprofis haben dem Verein oft das Überleben gesichert. Nächste Woche gibt der SPÖ-Haudegen auf der Hauptversammlung aller Voraussicht nach den Verein in die Hände eines Managers aus der Telekommunikationsbranche, dem eher ÖVP-nahen Ex-Orange-Chef Michael Krammer. Einen Verein mit der größten Fangemeinde Österreichs, einem Budget von rund 15 Millionen Euro und knapp zwei Millionen Euro Schulden; eine Mannschaft, deren Grün bis hinter die Ohren reicht, und das bis 2039 gepachtete Hanappi-Stadion, das noch baufälliger dasteht als die große Koalition.

Falter: Herr Präsident, Rapid hat einen


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