Autos: Ihr Zug ist abgefahren

Stadtleben | Zusammenfassung: Birgit Wittstock | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Die Mobilitätswirtschaft steht vor dem größten Wandel seit der Motorisierung

Im Jahr 2050 wird Wien ganz anders aussehen. Dann sollen bedeutend weniger Autos auf den Straßen der Stadt unterwegs sein. Der sogenannte elektrifizierte Verkehr wird drastisch zunehmen. U-Bahnen, Straßenbahnen und Elektro-Busse werden im Straßenverkehr den Ton angeben. Zumindest, wenn man der neuen Studie des VCÖ zum Thema "Wirtschaft beleben durch nachhaltige Mobilität“ glauben schenken mag, hat das Auto als Statussymbol längst ausgedient. Das Fahrrad ist quasi das neue Auto. Zumindest innerstädtisch. "In den kommenden 30 bis 40 Jahren ist mit einer Umkehr zu rechnen. Soll heißen, dass dann ein größerer Anteil der Leute öffentlich unterwegs sein wird als mit dem Auto“, sagt Markus Gansterer, Verkehrsexperte des VCÖ.

Der VCÖ ist in seiner aktuellen Studie zu dem Schluss gekommen, dass sich die Mobilitätswirtschaft derzeit im größten Wandel seit Beginn der Motorisierung befindet. Denn: Die


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