Das Museum sagt Au

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Ins neue Museumslokal der TBA21 kommt man nicht zufällig. Aber es lohnt

Dass in Museumscafés die Farbe noch nicht ganz trocken ist, die Kühlung ausfällt oder die Kassa nicht gleich funktioniert, ist normal, dieses Schicksal teilen Museumscafés mit allen anderen Gastronomiebetrieben auf dieser Welt. Dass ein Museumslokal aber eineinhalb Jahre nicht eröffnet, weil im Monatsrhythmus die Betreiber abspringen, das ist schon eher selten.

Dem Café der "Thyssen-Bornemisza Art Contemporary“, kurz TBA21, passierte das sehr wohl. Die entrische Lage hinter den sieben Bergen im ehemaligen Ambrosi-Museum im Augarten, die fehlende Frequenz, die Unsichtbarkeit des Lokals (sogar wenn man direkt vor dem Museum steht, sieht man es noch lange nicht) und vielleicht auch die Ansprüche der TBA21-Stiftungs-Gründerin Francesca Habsburg an die Betreiber des Cafés schlugen seit Mai 2012 - da übersiedelte die Sammlung in den Augarten - jedenfalls eine Legion von Gastronomen in die Flucht.

Nun fand sich aber

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