Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Brigitta: Es liegt schon Reif auf der Insel

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Die Brigittenau kam in den etwas mehr als fünf Jahren kulinarischer Grätzel-Berichterstattung noch nicht so oft vor, hat außer der Wallenstein- und der Klosterneuburger Straße nur wenige Zentren forcierter Lebenskultur. Sollte man glauben - Brigittenau Zentrum, der Bereich zwischen Jäger- und Wallensteinstraße, Nordbahn und den Gottschlichpark-Plattenbauten, lässt sich da als extra Herausforderung an.

Die Jägerstraße selbst ist eher deprimierend, das ausgezeichnete Siri’s Thai Haus - eines der besten Thai-Lokale Wiens - ist die Ausnahme, auch der Brigittaplatz macht für einen so großen Platz mit Park und Kirche einen gastronomisch verödeten Eindruck, gäbe es da nicht die Konditorei Lipp (nicht verwandt mit der Pariser Brasserie), ein liebenswertes Vorstadtcafé, in dem man durchaus stolz ist auf die selbstgemachte Patisserie, darunter besonders "unser Schaumspitz“ von beachtlicher Größe, Punschkrapferl und die Strudel, von denen der "Zwetschken-Mohn-Strudel“ einhellig


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