"Styria cantat V" präsentiert im Kulturzentrum bei den Minoriten Neue Chormusik

STEIERMARK | MUSIKVORSCHAU: HERBERT SCHRANZ | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Keine zeitgenössische Kunstform hat sich in den letzten Jahrzehnten von den Menschen so sehr entfernt wie die Musik", schreibt Chorleiter Otto Kargl im vorbildlichen Dokumentationsband zum Festival "Styria cantat V", das alle uraufgeführten Stücke in Partitur vorlegt. Das fünfte "Fest" neuer österreichischer Chormusik findet am 15. November im Grazer Minoritensaal statt.

Chormusik, die Laienchöre herausfordert, ist wie keine andere Musiksparte geeignet, gegenwärtiges Musikschaffen wieder mit Selbstverständlichkeit im allgemeinen Bewusstsein zu verankern. Dies zu erreichen, ist das entschiedene Ziel der Vorsitzenden des "Forums für Neue Chormusik Styria cantat", Gertrud Zwicker. Sie selbst achtet darauf, dass Neue Musik zur Uraufführung gelangt und vergibt die Kompositionsaufträge. Das heuer aufgefächerte kompositorische Spektrum ist nichtsdestoweniger breit und reicht von Beat Furrers "Enigma VI" (nach Leonardo da Vinci, Vocalforum Graz) bis zu "... De lumine ..." von Michael Radulescu (Domkantorei Graz). Weitere uraufgeführte Werke stammen vom Linzer Rudolph Jungwirth, von Peter Jakober, Clemens Gadenstätter und -mehrfach vertreten - Anselm Schaufler. Die sechs antretenden Grazer Chöre erweitern das Programm durch meist unwesentlich ältere Stücke.

"Styria cantat" ist durch das Land Steiermark gut abgesichert und so sind die Konzertabende VI (13.2.2014) und VII (10.2.2015) bereits in Planung, wobei die Nummer VI Kinder-und Jugendchöre vorstellen wird, auch mit Musik aus Slowenien, Kroatien und Italien. Graz, Minoritensaal, Fr, 19.00


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