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Dame Felicity Lott singt am gestörten Telefon

Lexikon | HR | aus FALTER 46/13 vom 13.11.2013

Jean Cocteau schrieb 1930 das Drama eines letzten Telefongesprächs, in dem das Ende einer Beziehung zwischen einer Frau und einem Mann im wahrsten Sinne des Wortes verhandelt wird. 1958 wurde "La Voix Humaine" (Die menschliche Stimme) von Francis Poulenc komponiert: Es ist das Paradebeispiel einer auf das Wesentliche reduzierten Monooper, die dennoch die ungeheuren emotionalen Schwankungen der Protagonistin zwischen Ruhe, flehentlichen Beschwörungen und Verzweiflung zum Ausdruck bringt. "Es werden sich schwerlich zwei größere Könner für Poulencs Musik finden lassen, als Felicity Lott und Graham Johnson am Klavier", schrieb das BBC Music Magazine. Dame Felicity kommt nach Wien immer "exklusiv" in die Stadtinitiative. Man sollte sie, die bei Opern und Offenbach-Operetten und nicht zuletzt bei Liedern glänzte, nicht versäumen. Ehrbarsaal, Di 19.30

Aufspiel mit Musik und darstellender Kunst

Eine Soirée mit Lehrenden, Studierenden, Absolventen und solistischem Nachwuchs: Das ist das Aufspiel der Universität für Musik und darstellende Kunst. Etwa 20 Programmpunkte mit rund 110 Künstlern und Künstlerinnen laden auf mehren Bühnen gleichzeitig zu Aufführungskünstenen kleiner Instrumente und großer Bühnenperformances. Mit dabei Elektro Guzzi, Trailer aus Kinofilmen von Studierenden 2012/13, Rhythm perform, Trio KlaViS, Trompetenensemble des Instituts Franz Schubert, Vienna Percussion Project, das Webern Ensemble Wien mit dem Stück "Hot" von Franco Donatoni, der Webern Kammerchor der mdw unter der Leitung von Johannes Hiemetsberger, das Webern Wind Quintet und natürlich das Max Reinhardt Seminar. H R Palais Auersperg, Do 19.00


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