Vor 20 Jahren im Falter  

Falter & Meinung | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Wie wir wurden, was wir waren

Keine Namen

Ich wusste es. "Der lustigste Mann der Welt“, das schrieben wir keck neben das Porträt von Will Ferrell - vor drei Wochen im Falter. "Der lustigste Mann der Welt“ war aber auch Merksatz vier und zugleich Titelzeile eines Reiseberichts der drei Humorgesellen Tex Rubinowitz, Klaus Nüchtern und Markus Wailand, die sich per Zug nach Hamburg aufmachten, um dort zu sehen, ob sie der lustigste Mann der Welt zum Lachen bringen könne.

Mein Verdacht: Sie waren sich dessen vorher schon sicher, ließen sich aber gern noch einmal überzeugen. So ist guter Journalismus: Check, Recheck, Doublecheck … Etwas weniger journalistisch war, dass sich die drei "Erster inoffizieller Wiener Helge-Schneider-Fanclub“ nannten und statt ihrer vollen Namen nur ihre Vornamen unter den Artikel setzten. Aber was haben die gelacht! Sie hatten natürlich auch Ernstes bereit, zum Beispiel Merksatz Nummer zwei: "Helge Schneider spielt Jazz, der etwas seltsam klingt.“ Merksätze


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