Neue Studie: Welche Chancen haben Folteropfer in Asylverfahren?

Politik | Nina Horaczek | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Nicht nur die Unterkünfte von Asylwerbern wurden überprüft, diese Woche präsentieren Experten des Boltzmann Instituts für Menschenrechte und des Vereins Hemayat, der Folteropfer therapiert, auch ihre Studie "Krieg und Folter im Asylverfahren“. Sie haben sich angesehen, welche Chancen Folteropfer in österreichischen Asylverfahren haben und ob die Beamten im Umgang mit von Krieg oder Folter Traumatisierten ausreichend geschult sind.

"Unsere Studie zeigt, dass die Mitarbeiter von österreichischen Asylbehörden dringend verpflichtende Schulungen und Trainings zur Erkennung von Folteropfern brauchen und auch dazu, wie man Gespräche mit Opfern von Gewalt führt“, sagt Cecile Heiss von Hemayat. Denn viel zu oft würden Menschen, die Folter überlebt haben, von den Behörden als nicht glaubwürdig abgewiesen. In manchen der untersuchten Fälle stellten die Beamten sogar selbst Diagnosen, anstatt Experten beizuziehen.

Kritik übt die Studie an der Praxis, dass die Asylbehörden Aussagen


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