Die böse Bank

Politik | Bericht: Joseph Gepp | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Nach Jahren will die Regierung doch noch eine Bad Bank für die Kärntner Hypo. Was bringt sie?

Selten besteht bei einem Projekt so viel Einigkeit: SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann will sie. Die Oppositionsparteien wollen sie. Das Hypo-Management will sie. Und Klaus Liebscher, Ex-Nationalbankpräsident und heute Chef der "Task Force Hypo“, will sie auch.

Nur eine wollte sie nie: Noch-ÖVP-Finanzministerin Maria Fekter lehnte die Bad Bank für die Hypo stets ab; sie sei "Verlustmaximierung für den Steuerzahler“.

Jetzt sind Fekters Tage als Ministerin wohl gezählt; dazu tritt die Regierung nach der Wahl ehrlicher auf, was Belastungen angeht. Also tut sich nach jahrelangem Zögern doch noch etwas bei der Bad Bank. Vergangene Woche besprach Liebscher mit dem Kanzler und ÖVP-Vize Michael Spindelegger mögliche konkrete Formen der Bad Bank. Die Politiker erklärten sich danach erstmals einhellig dazu bereit. Nun sollen bald Details folgen. Aber was ist eine Bad Bank überhaupt? Und wieso


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