Wie ein kluger Liberalismus aussehen könnte

Rezension: Kirstin Breitenfellner | Politik | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Der Liberalismus steckt in einer großen Krise. Dazu ist nun ein Essay von Judith N. Shklar zum ersten Mal ins Deutsche übersetzt worden

Kaum ein Begriff ist gegenwärtig politisch so gebeutelt wie der des Liberalismus. In den USA wird er von rechts angefeindet, weil, liberal‘ dort das linke Spektrum bezeichnet; in Europa ist es die Linke selbst, die am heftigsten gegen den Liberalismus zu Felde zieht, der hier ökonomisch mit marktradikalem Laissez-faire-Kapitalismus und sozialpolitisch mit antiprogressivem Appeasement gleichgesetzt wird“, schreibt Hannes Bajohr in seinem kenntnisreichen Nachwort zu einer längst überfälligen Übersetzung.

"Der Liberalismus der Furcht“ von Judith N. Shklar erschien 1989 und blieb die populärste Schrift der Autorin, die drei Jahre später starb. In den USA und England schon lange als Gegenspielerin von Hannah Arendt wahrgenommen, ist sie hierzulande kaum bekannt - obwohl ihr Verständnis eines politischen Liberalismus "von unten“, das heißt mit

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