"Golfspielen kann ich später noch“

Feuilleton | Interview: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Disco-Pate Giorgio Moroder kommt als DJ nach Wien. Der Südtiroler über Daft Punk, Donna Summer, Drogen und seine Schlagervergangenheit

Giorgio Moroder ist der seltene Fall eines Pioniers, dem alles Revoluzzerhafte fehlt. In den 1970ern zählte der Südtiroler zu den ersten, die den Synthesizer zur Erneuerung der Popmusik nutzten. Moroder war aber kein Freund des Experiments, sondern stets darauf bedacht, den Markt mit Eingängigem zu bedienen. So gelang es ihm, der US-Sängerin Donna Summer ("I Feel Love“) von München aus zu einer Weltkarriere als Discostar zu verhelfen. Parallel dazu veröffentlichte er eigene Alben und schuf Hits für Bands wie die Sparks oder Blondie; in seinen Musicland Studios gingen Größen wie Queen und die Rolling Stones ein und aus.

Seit vielen Jahren gilt Moroder im Pop wie im Techno als extrem einflussreiche Figur. Nach langer musikalischer Pause mischt er nun auch selbst wieder mit. Schuld ist das französische Duo Daft Punk, das ihn heuer mit dem Stück


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