Wien, wo es isst  

Laudongasse: die Ewigen, die Spieler und die Läufer

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Was unterscheidet die Laudongasse von der Florianigasse gleich daneben? Wieso ist die Florianigasse charmant und gastronomisch dicht besiedelt, die Laudongasse gastronomisch aber kaum existent beziehungsweise mit einer doch recht eigenartigen Performance ausgestattet? Nirgendwo sonst gibt es Lokale so lange, nirgendwo gibt es so viele Spielecafés auf engem Raum, und nirgendwo sonst so viele Running Sushis.

Ex-Telefoncafé

Aber beginnen wir oben, beim ¡más!, dem ehemaligen Designer-Restaurant Dennstedt, das 1997 von Sascha Dennstedt aus Wiens letztem "Telefon-Café“ (man konnte zwecks Anbahnung von Tisch zu Tisch telefonieren; eigentlich geil) zum gestylten Fusionsküchen-Kompetenzzentrum gemacht wurde. Hielt aber nicht lang, dann zogen die Pancho-Leute ein und machten einen Mexikaner draus. Die Bar ist immer noch schön, das Lokal groß, die Karte hat sich in den letzten Jahren halt kaum verändert.

Gleich darunter das Tokyo Running Sushi, das 1998 aufmachte und das erste Running Sushi


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