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Coleslaw gibt’s von früh bis spat, denn Krautsalat ist gar nicht fad

Grundkurs Kochen (225)

Stadtleben | aus FALTER 47/13 vom 20.11.2013

Coleslaw: Dieses Wort hat etwas Dunkles und gleichzeitig sehr Elegantes an sich. Man meint, es könnte mit Kohlen und Sümpfen zu tun haben, und da liegt man im übertragenen Sinn gar nicht falsch.

Der in den USA beliebte, vorwiegend mit Mayonnaise angerichtete Krautsalat stammt etymologisch vom holländischen koolsla. Dieser Salat ist universell einsetzbar - als Hauptgericht, Beiwerk, beim Picknick, wochentags oder sonntags. Es gibt viele Zubereitungsweisen, hier soll die knackigste Version vorgestellt werden. Dazu nimmt man 150 Gramm Weißkraut und 150 Gramm Rotkraut und schneidet die gewaschenen Blätter respektive Teile in feine Streifen. Den Strunk in der Mitte entfernt man vorher in Windeseile. Danach werden zwei mittelgroße Karotten womöglich geschält, jedenfalls geraspelt und drei Frühlingszwiebeln gehackt.

Dieses bunte Durcheinander wird vom Brett in die Schüssel gehievt und noch einmal mit dem Löffel gemischt. Nun greift man zur Mayonnaise: 60 Gramm sollten es mindestens sein und nicht von minderer Qualität. Wer sich Zeit nehmen möchte, kann dafür selbst Hand anlegen. Die Mayonnaise wird mit einem Esslöffel Weißweinessig, einem halben Löffel Senf des Vertrauens, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abgeschmeckt, glattgestrichen und mit Schwung auf das scheckige Allerlei platziert - mit einem schönen Salatbesteck den pikanten Sumpf in den Kohl heben. MS

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