Nachrichten aus dem Inneren

Falter & Meinung | Klaus Nüchtern | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Die Redaktion erklärt sich selbst

Während sich die halbe Redaktion darin überbietet, originelle Wendungen für die Tätigkeit des Kästchenkramabfüllens zu ersinnen ("Die Ausstattung besorgen“, "An der Einrichtung arbeiten“, "Das Bad verfliesen“, "Nach Muttern rufen“, "Gen achtern reihern“, "Die Kuh vom Eis holen“), hat Armin Thurnher andere Sorgen: das Cover. "Du musst es erklären!“, sagt Thurnher. Kurz darauf kommt Falter-Geschenkswart Christopher "The Gift“ Wurmdobler und fragt, ob ich schon instruiert worden sei. "Ja“, antworte ich fest: "Ich muss erklären! Scheint aber kompliziert zu sein.“ "Es war noch nie so einfach!“, antwortet Wurme - und erklärt es mir: dass die Aktion "Hilfe, Geschenke“ dem Integrationshaus zugutekommt; dass man spendet, indem man Lose erwirbt, mit denen man mit Glück Geschenke gewinnt, die man sich sogar wünschen darf.

Sollte diese Erklärung wider Erwarten doch noch Fragen offenlassen, kann man sich auch auf der top-trendigen Heimseite des Falter darüber informieren, einfach indem man den ziegelroten "hilfe, geschenke!“-Button anklickt. Und analog? "Steht alles im, Mantel‘!“, sagt Wurme und ist sichtlich stolz darauf, die Killervokabel der Stunde so selbstverständlich im Munde zu führen. "Der Mantel“ ist das, was außen drumherum ist. Der Mantel ist das Teil, das sich die Mantelmöwe (Larus marinus) überstreift, bevor sie der Robbe auf die Klappmütze kackt, wenn die gerade Gogol liest. Und welches Buch schenkt man der ollen Mützenrobbe heuer zu Weihnachten? Natürlich Boris Eichenbaums "Wie Gogols, Mantel‘ gemacht ist“!


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige