"Hört uns doch einmal zu!“

Politik | Im Klassenzimmer: Nina Horaczek | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Regierung und Lehrergewerkschaft streiten um ein neues Dienstrecht. Was sagen die Lehrer dazu? Vier Besuche in Wiener Schulen

Bei "Tuten und Blasen“ wird immer noch gekichert. Die 6a im Gymnasium Fichtnergasse im 13. Bezirk hat Lateinunterricht. "Es handelt sich um Instrumentaltätigkeiten, nur um Missverständnisse auszuräumen“, sagt Lehrer Roland Kadan. "Was haben Sie denn gedacht, Herr Professor?“, fragt einer der Pubertierenden. "Ich denke in der Schule prinzipiell wenig“, kontert der Lehrer. Wer eine sechste Klasse im Lateinunterricht bei der Stange halten will, braucht einen guten Schmäh.

Was sind die zwei Argumente für den Lehrberuf? "Juli und August.“

Wenn es einen Witz gibt, den er nicht mehr hören kann, dann den, sagt Professor Kadan, der Latein und evangelische Religion unterrichtet. Im Jahr 2001 ließ die schwarz-blaue Regierung die tatsächliche Arbeitszeit von Lehrern erheben. Kadan war einer der nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Testlehrer, die dem Unterrichtsministerium


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