Große Risiken und blutige Nebenwirkungen

Politik | Bericht: Kurt Langbein | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Die Pharmaindustrie beherrscht die medizinische Forschung. Eine Reihe von Skandalen zeigt, dass Patienten zu Schaden kommen, weil Risiken verharmlost oder verschwiegen wurden

Alexandra Czech aus Seekirchen ist eine vitale, junge Frau. Sie läuft regelmäßig, sie ernährt sich gesund. Vor rund einem Jahr sprach die damals 26-Jährige mit ihrer Frauenärztin über Verhütung. "Ich wollte nicht zunehmen, ich wollte nicht diese Stimmungsschwankungen haben. Und dann ist mir halt gleich einmal die Yaz empfohlen und als besonders leicht beschrieben worden, und gut verträglich.“ Die erste Packung gibt es gleich gratis, Alexandra Czech nahm die moderne Pille fünf Monate lang. Dann brach sie zusammen. Diagnose: Schlaganfall infolge einer Thrombose aus einer Beinvene. Nach drei Wochen im Krankenhaus kam die Rehabilitation. Ihr linker Arm ist gefühllos, mühsam muss sie lernen, ihn wieder zu bewegen.

Felicitas Rohrer aus dem deutschen Städtchen Kehl war gerade mit ihrem Tiermedizinstudium fertig,


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