Nachgetragen

Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Reichtum spaltet: Eine Konferenz denkt über Alternativen nach

Fünf Jahre sind seit der Pleite der Investmentbank Lehman Bro-thers im Jahr 2008 vergangen. Die Kluft zwischen Arm und Reich ist gewachsen, die Ungleichheit steigt. Aber selbst in sozialdemokratisch regierten Ländern wie Österreich fällt es der Regierung schwer, Reichensteuern durchzusetzen.

Wie rechtfertigen herrschende Systeme die Vermögenskonzentration? Welche Antworten gibt die Ungleichheitsforschung? Die dritte Reichtumskonferenz, die diesen Mittwoch, dem 27. November 2013, stattfindet, hat prominente Experten zum Thema zu bieten. Die Keynote hält der Darmstädter Soziologe Michael Hartmann, um 15.30 Uhr starten die Workshops, etwa zum Thema Bildungseliten und Vererbung, Fairsteuern oder sozialwissenschaftliche Methoden zur Reichtumsmessung. Die Konferenz tagt im Bildungszentrum der Arbeiterkammer Wien, die gemeinsam mit Attac, der Armutskonferenz, Greenpeace und den kirchlichen Akademien Veranstalterin ist. Der Eintritt ist frei.

AK Wien, 4., Theresianumgasse 16-18; Anmeldung unter office@armutskonferenz.at


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