Technik

Das iPad für die U-Bahn ist auch das beste aller iPads

Medien | Prüfbericht: Thomas VašEk | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Dinge, die uns brauchen

Muss man das neue iPad Air kaufen? Nein, muss man nicht. Das neue iPad Mini Retina ist für die meisten Zwecke die bessere Wahl. Schon das Vorgängermodell war sehr gut. Für mich hat das "Mini“ seinen großen Bruder im Alltag abgelöst. Das große iPad benutze ich nur noch als eine Art Desktop-Ersatz zu Hause. Der schlichte Grund: Das "Mini“ ist eben viel handlicher und leichter, das merkt man zum Beispiel beim Arbeiten in der U-Bahn. Das große Display braucht man eigentlich nur für Fotos und Videos. Das kleine iPad hat allerdings drei Mängel. Der eine ist die (im Vergleich zum großen iPad) bescheidene Leistung, der zweite das schwächere Display - und drittens schließlich ist der Akku etwas schwach auf der Brust. Apple hat nun einfach alle drei Mängel beseitigt. Viel mehr musste man auch nicht tun, um das neue "Mini“ zum bisher besten iPad zu machen. Mit dem neuen A7-Prozessor (64 Bit) ist es um ein Mehrfaches schneller, was sich vor allem bei Spielen bemerkbar macht, und das Retina-Display liefert eine gestochen scharfe, "pixelfreie“ Auflösung. Besser ist auch der Akku, der an die zehn Stunden durchhält. Wichtiger ist, dass das "Mini“ nur minimal schwerer geworden ist. Nachbessern muss Apple beim Preis: Mit 389 Euro (WLan, 16 GB) ist das neue "Mini“ teurer als die Konkurrenz - und nur 90 Euro billiger als das iPad Air.

Thomas VaŠek ist Journalist und Buchautor in München


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