Sex, Death & New York City

Feuilleton | Werkschau: Klaus Nüchtern | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Das Gartenbaukino zeigt den frühen und mittleren Woody Allen (1965-1989). Was davon wird bleiben?

Wir lieben Ihre Filme - besonders die frühen, lustigen!“ Der Satz, den Sandy Bates nicht nur von seinen Fans, sondern sogar von Außerirdischen zu hören kriegt, streut Salz in offene Wunden; denn zu seinen Anfängen will Bates partout nicht zurückkehren.

Die Kritik hat den in Schwarz-Weiß gedrehten und Federico Fellinis "8 ½“ eher penetrant seine Reverenz erweisenden "Stardust Memories“ (1980) ziemlich einhellig verrissen, wohingegen Allen ihn für einen seiner besten Filme hält.

Der lustige Woody gegen den ambitonierten Allen - das war bis in die 1980er-Jahre hinein eine Auseinandersetzung, über die sich die Fan-Camps ganz ernsthaft in die Haar kriegen konnten.

Aus der Distanz von Jahrzehnten lässt sich das etwas gelassener einsortieren: Man kann die grandiosen Albernheiten des Frühwerks, also von "Take the Money and Run“ (1968) bis "Love and Death“ (1975), schätzen, ohne


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