Qvelis Sadghegrdzelo

Eine ehemalige Pizzeria ist jetzt cool und vor allem georgischer, als man glaubt

STADTLEBEN | LOKALKRITIK: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Das da oben im Titel hat Google Translate übersetzt. Es soll "Käse-Toast" heißen und ist wahrscheinlich genauso obskur wie die E-Mails, die wir alle täglich von den Verlassenschaftsverwaltern nigerianischer Ölmillionäre namens "..." (eigenen Nachnamen hier einsetzen) bekommen. Und es soll irgendwie dazu hinleiten, dass das ehemalige Lukabar, eine düstere "Pizzeria", in der es eigentlich nur Flaschenbier gab, jetzt neu übernommen wurde und sich einigermaßen anders präsentiert. Nicht mehr düster, nicht mehr Pizzeria, Flaschenbier gibt es noch, aber dazu später.

Schaltwerk heißt das Lokal jetzt, wurde von Christopher Wagner, Erekle Tsintsadze und Barbara Stieglbauer in relativ kurzer Zeit renoviert, also vom düsteren Schrott befreit, weiß ausgemalt, mit kleinem DJ-Keller in hübscher Tapezierung und einer selbst gebastelten Glasziegel-Bar versehen, Tische, Sessel und Lampen kamen von diversen Altmöbellagern und von Räumungen direkt. Ja, ein bisschen nach Hipster-Partykeller


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