Tiere

Warme Grüße

KOLUMNEN | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Eisbären müssen nie weinen", sang die Schweizer New-Wave-Band Grauzone Anfang der 1980er-Jahre. Alles war damals so klar, am kalten Polar. Die UN-Klimakonferenz in Warschau hingegen war zum Weinen. Die Arktis hat sich inzwischen messund sogar sichtbar erwärmt und der eisige Lebensraum schmilzt den weißen Bären unter ihren Tatzen weg.

Die Lösungsvorschläge werden dabei immer absurder. Ein internationales Forscherteam der Universität Texas will dem klimabedingten Artensterben mit einer neuen Strategie begegnen: "Assistierte Migration" nennt sich das Programm. Bedrohte Tierarten sollen aus ihren klimatisch veränderten Lebensräumen in passendere Biotope übersiedelt werden. Das klingt nach Riesenspaß! Gegenwärtig schätzt man die Eisbärenpopulation auf maximal 25.000 Individuen. Also hinein in eine Arche 2.0 und ab

wohin? Antarktis geht nicht, da würden sie die ebenfalls bedrohten Pinguine fressen.

Das erinnert an die hilflosen Versuche von Menschen, die ihre Fische aus einem großen,


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