Wien, wo es isst Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Weihnachtsgrätzel 1: Tuchlauben, besser als gedacht

STADTLEBEN | LOKALAUGENSCHEIN: FLORIAN HOLZER | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

In dieser und in den kommenden drei Wochen werden hier Grätzeln und Stadtteile behandelt, an denen man während der Adventzeit mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit vorbeikommt, um genauer zu sein: denen man kaum entgehen kann. Vorgestellt sollen aber nicht irgendwelche Geschäfte werden, in denen man kulinarischen Nippes und trendy Küchenzeugs für irgendwelche zu Beschenkenden bekommt, sondern Adressen, bei denen man kurz-und mittelfristigen Trost findet, Zuflucht und Rückhalt. Diesmal: Tuchlauben.

Ich will den Fusselrasierer

Da ist, gleich am Anfang, einmal ein Geschäft namens Rudolf Waniek, gegründet 1850 und ehemaliger Hoflieferant. Bei Waniek gibt es jede kulinarische Gerätschaft, von der man dachte, sie sei noch nicht erfunden, die Single-Spiegeleipfanne, den Fächergurkerlschneider, den Hamburgermacher, Keksausstecher in Ziegen-oder Igelform, den Knoblauchhobel, die Kräutermühle, den Bierwärmer, den Fusselrasierer und den Reisetauchsieder. Außerdem Apothekerflascherln und


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