7 Sachen, die Sie über WEIHNACHTSBELEUCHTUNG nicht wussten

aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Heuer hängt die Weihnachtsbeleuchtung ja besonders früh. Warum das?

Die Gebrauchsabgabe ist heuer erstmals weggefallen. Dadurch können Einkaufsstraßen es sich leisten, die Beleuchtung länger hängen zu lassen beziehungsweise früher aufzuhängen.

War die denn so hoch?

Eine durchschnittliche Einkaufsstraße hat bisher pro Saison etwa 1300 Euro an Verbrauchsabgabe gezahlt.

Und jetzt darf die Weihnachtsbeleuchtung uneingeschränkt hängen?

Nein, die sogenannte Hängeperiode wurde lediglich erweitert, damit die Beleuchtung früher installiert und später abgenommen werden kann. Bislang war die Hängeperiode auf 35 Tage beschränkt. Nun wurde sie auf rund zehn Wochen ausgeweitet.

Zehn Wochen Weihnachtsbeleuchtung ist ganz schön lange. Wie viele Lichterketten gibt es eigentlich?

Insgesamt werden in Wien 40 Einkaufsstraßen beleuchtet, das macht eine Strecke von fast 20 Kilometern. Drei Viertel davon sind mit LED-Leuchten bestückt, die 80 Prozent Strom einsparen sollen.

Sind heuer wieder neue Weihnachtslicht-Designs dazugekommen?

Nein. Das Projekt "Light up" ist bereits abgeschlossen.

Was war "Light up"??

Zwischen 2005 und 2011 wurde die Beleuchtung der Wiener Einkaufsstraßen großteils auf LED umgestellt und modernisiert.

Und was ist mit der Mahü?

Die hat immer noch die vorsintflutliche Glühbirnenbeleuchtung à la 1980er-Jahre. Und es wird vermutlich auch noch bis zum Umbau dauern, ehe sich daran etwas ändert.


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