Heidi List Sexkolumne. Aufklärung für Zeitgenossen

Jimi

KOLUMNEN | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Nochmal zur Vagina-Kolumne von letzter Woche, in der es darum ging, sich nicht des Gleichschauens wegen verstümmeln zu lassen. Dazu gab es ordentlich Reaktionen, was mich verunsicherte, also normalerweise schreibt mir kein Schwein. Ich kann daher mit dem Tipp aufwarten, "400 Vaginas" zu googeln. Ein Künstler stellt da Vaginaabdrücke aus. Man ist dann auf jeden Fall zufrieden mit dem, was einem beschieden ist. Und bevor sich mein zuständiger Redakteur jetzt darüber aufregt, dass es stilistisch ein Verbrechen ist, wenn man Stichworte zum Googeln runterleiert, also den bringe ich zum träumen, in dem ich ihn "Plaster Caster" googeln lasse. Es ist die Website eines Groupies, das von vielen Stars Penisabdrücke aus Gips gemacht hat.

Zum Beispiel auch mit der Gurke von Jimi Hendrix. Die Website ist urpeinlich mit Slogans wie "Upcumming" oder "Cockomentary". Aber hey, das ist der Penis von Jimi Hendrix! Was mich daran erschüttert, ist, dass so wer auch nur den gleichen Bau hatte und nicht etwa einen dreiköpfigen oder einen verkehrtherummen oder so was, was eher seinem außerirdischen Gitarrenspiel entsprochen hätte.


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