Nicht leise, sondern LAUT!

Matthäus Bär macht Musik - für Erwachsene und neuerdings auch für Kinder

STADTLEBEN | BEGEGNUNG: JULIA SEIDL | aus FALTER 48/13 vom 27.11.2013

Der Himmel ist grau, das Wasser am Rahlbrunnen längst abgedreht. Trotz der kühlen Temperaturen kommt Matthäus Bär mit dem Fahrrad zum Termin. "Seit ich nicht mehr studiere, kostet mich das Ticket für die Öffis viel mehr", sagt er, rückt den Rucksack zurecht und deutet auf die Stufen hinter sich, die hinunter zum Getreidemarkt führen. "Da war ich in der Schule. Meine Tochter geht jetzt dorthin in die Kinderbetreuung. Deswegen kenne ich die Gegend recht gut." Zita heißt die Zweijährige und ist auch Namensgeberin für Bärs Musiklabel Zita Records. "Nein, ich bin kein Monarchist", sagt er und lacht. "Der Name hat uns einfach gefallen."

Matthäus Bär, 24, studierte gleich nach der Schule Musikwissenschaften. Zivildienst oder Heer hat er nicht gemacht. "Mit 16 bin ich überfallen worden. In der Nähe der Burggasse hat mir einer eine Knarre an den Kopf gehalten und wollte alles, was ich bei mir hatte. Bei der Stellung haben sie mich gefragt, ob ich Angst vor Waffen habe, und als ich


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