Ein grüner Twitterkönig will in Brüssel gegen den Neoliberalismus in der EU ankämpfen

POL Politik | Porträt: Nina Horaczek | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Michel Reimon muss viel erklären. Nein, seinen Vorname spricht man nicht aus wie Astrid Lindgrens "Michel aus Lönneberga“. Weil seine Mutter Beatles-Fan ist, das Kind aber als Bub zur Welt kam, heißt Reimon nach dem Lied "Michelle“ eben Michel. Der Nachname Reimon sei auch nicht, wie viele glauben, französisch, "laut unserer Familienlegende ist das die Verballhornung von Reinmann“, sagt der Grünen-Politiker.

Und ja, Reimon ist der grüne Twitterkönig mit mehr als 9000 Followern im Netz. Die Wahl des Burgenländers hinter Ulrike Lunacek auf Platz zwei der Liste der Grünen für die EU-Wahl löste am Wochenende Twitterfanfaren aus. In Brüssel will der 42-Jährige sich aber dennoch nicht auf neue Medien konzentrieren. Er will "dem neoliberalen Umbau Europas in der Krise etwas entgegensetzen und den Einfluss von Lobbys auf EU-Entscheidungen sichtbar machen“.

Damit bleibt Reimon sich treu - hat er doch schon 2002 als österreichischer Sprecher der "Stopp Gats“-Kampagne gegen die


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