Durstige Sportler in der Funktionärsoase

POL Politik | Rezension: Johann Skocek | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Ein Journalist und ein Anti-Doping-Aktivist decken die Mängel und die Geldverschwendung im österreichischen Sportsystem auf

Der Leichtathletiktrainer und Anti-Doping-Aktivist Wilhelm Lilge und der Journalist Gerd Millmann haben ein Buch veröffentlicht, das die Probleme im Sektor Sport analysiert und mit Verbesserungsvorschlägen aufwartet: "Sportland Österreich? Athleten, Abzocker, Allianzen“ erzählt fachkundig und unterhaltsam von der Liebe "des Österreichers“ zu seinen Sportheroen, von Toni Sailer bis zu David Alaba, aber auch von den Skandalen und den systemischen Problemen des organisierten Sports.

Die Dopingaffären des Österreichischen Skiverbands ÖSV im Rahmen der Winterspiele 2002 in Salt Lake City und 2006 in Turin werden ebenso geschildert wie die strukturellen Probleme, in Österreich effiziente Dopingkontrollen durchzuführen.

Als Österreichs Abordnung ohne Medaille von den Sommerspielen 2012 in London heimkehrte, war des Wehklagens kein Ende. Reformen wurden gefordert,


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