Nachgetragen

Plattform "Meine Abgeordneten“ sucht nach neuen Förderern

POL Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Die Plattform "Meine Abgeordneten“ ist zwei Jahre alt. Ihre Homepage, auf der man sich über die Berufe, Nebentätigkeiten, Vereinsmitgliedschaften und Firmenbeteiligungen von Politikern informieren kann, hatte in dieser Zeit 400.000 Besucher. Die einzelnen Seiten wurden mehr als 1,7-Millionen-mal abgerufen.

Wer glaubt, dass die Site www.meineabgeordneten.at staatlich sei und somit öffentlich finanziert, irrt. Transparenz soll zwar im neuen Koalitionsübereinkommen ein wichtiger Punkt sein, bis dato engagierten sich aber vor allem Privatpersonen dafür. So auch bei "Meine Abgeordneten“. Dahinter steht die zivilgesellschaftliche Projektbörse Respekt.net. Auf ihr kann man Geld (ab 10 Euro), Wissen oder einfach Arbeitszeit spenden. "Meine Abgeordneten“ kam durch Spenden von über 500 Einzelpersonen zustande, für den Erhalt und Ausbau der Plattform reicht das aber nicht aus.

Zum zweiten Geburtstag wünscht sich Respekt.net deshalb eine "Public Private Partnership“. Konkret sollte das Parlament eine Art Partnerschaft mit der Transparenz-Homepage eingehen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige