7  Sachen, die Sie über LÁNGOS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Der frittierte Teigfladen mit Knoblauch?

Genau der. Wobei der Knoblauchbelag ja die minimalistischste Form des Lángos ist.

Womit wird es denn noch gegessen?

Die traditionelle Variante ist die mit deftiger Auflage: Sauerrahm, geriebenem Käse, Räucherspeck, Zwiebeln und gehackter Petersilie.

Gibt es nicht auch süßes Lángos?

Richtig. Das wird etwa mit Powidl und Sauerrahm oder mit Marmelade gegessen.

Woraus besteht das Lángos eigentlich?

Eigentlich ist das Lángos sehr simpel gemacht, und zwar besteht es aus frittiertem Germteig, das heißt aus Germ, Weizenmehl und Wasser. Manchmal wird statt des Wassers auch Milch verwendet.

Woher kommt das Lángos?

Das Lángos kommt, wie der Name schon vermuten lässt, ursprünglich aus Ungarn. Längst ist Lángos aber auch in Bulgarien, Österreich, Rumänien, Serbien, Tschechien und der Slowakei bekannt.

Was bedeutet der Name?

Láng bedeutet Flamme und kommt daher, dass ursprünglich das einst aus Brotteig gemachte Lángos nicht frittiert, sondern über einer Flamme langsam herausgebacken wurde. Ursprünglich wurde Lángos zum Frühstück gegessen, und zwar an jenen Tagen, an denen es frischgebackenes Brot gab.

Und was ist an Lángos so weihnachtlich, dass es jetzt auch überall auf Christkindlmärkten angeboten wird?

In Wahrheit gar nichts. Im Gegenteil: In Ungarn wird Lángos sogar eher im Sommer gegessen und nicht zu Weihnachten. Das liegt vermutlich daran, dass es einst nicht frittiert wurde.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige