Wenn der Schuh nicht drückt

Stadtleben | Geschäftsbericht: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Gesundheitsschuhe? Von wegen: Bei Achill & Söhne gibt’s Wohlfühlschuhe

Wer zu Achill & Söhne geht, um sich dort zum Beispiel Einlagen für die Schuhe anfertigen zu lassen, sollte besser frisch gewaschene Füße haben. Helmut Riegler und Clemens Haslinger, so heißen in dem Falle die Söhne des antiken Heros, müssen nämlich beim Anpassen, Sichten und Korrigieren von Fehlstellungen die Füße ihrer Kundinnen und Kunden auch anfassen.

Werden normalerweise Einlagen mit Schaum- oder Computerabdruck hergestellt, also im belasteten und damit unkorrigierten Zustand, wenden Riegler und Haslinger eine neue Methode an: Für die Jurtin-Einlage, benannt nach ihrem Kärntner Erfinder Willy Jurtin, wird die Einlegesohle mithilfe von Vakuumtechnik direkt am unbelasteten und korrigierten Fuß anmodelliert. Die Kundschaft sitzt dabei auf einer Art orientalischem Schuhputzerthron; auf der Werkbank nebenan werden die Einlagen dann gleich fertiggestellt.

"We love feet“

Riegler und Haslinger sind Quereinsteiger.


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