Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Weihnachtsgrätzel 2: Feinkost-Dreisprung Servitengasse

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Servitengasse hatten wir vor viereinhalb Jahren schon, da hat sich inzwischen wahnsinnig viel getan, und außerdem ist es hier halt schon sehr, sehr romantisch. Außerdem ist die Ballung von Köstlichkeiten hier echt ein Wahnsinn. Das weiße Lokal Porzellan gehörte 2009 noch wem anderen und die Küche machte ein bisschen auf schicki. Weiß ist es immer noch, man kocht jetzt aber halt auch Wildhasenrücken mit Rote-Rüben-Chutney, Wildschweinragout mit Brioche-Serviettenknödeln und geröstete Hirschleber mit knusprigen Zwiebeln - nicht erschütternd originell, aber darf bleiben. Nicht zuletzt, weil Die Serviette, das beste Lokal im Grätzel, schon seit längerem geschlossen hat.

Schoko-Zigarre zum Espresso

Ilker Amurabens wirklich tolle Kaffeebar Caffè a Casa gibt’s noch nicht lang. Der frühere Manager bietet an die 20 Sorten Herkunftskaffee an, jeden Tag einen anderen zum Verkosten. Außer Espresso hat er auch die diversen neuen Filtertechniken im Angebot, auch Siphon, das ist selten.


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