"Zu Fuß gehen ist die elementare Logik von Stadt“

Steiermark | Interview: Tiz Schaffer | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Stadtplaner Johannes Fiedler hat die Schau "Stadt und Verkehr“ im Kunsthaus Muerz konzipiert. Ein Gespräch über das Auto

In traditionellen Gesellschaften“, so heißt es zur Ausstellung, "war die Straße immer ein begehrter sozialer Raum.“ Durch den zunehmenden Autoverkehr im 20. Jahrhundert wurde die Straße allerdings immer mehr als Bedrohung wahrgenommen. Das ist ein Aspekt, der in der von Johannes Fiedler und seiner Frau Jördis Tornquist für das Kunsthaus Muerz konzipierten Schau beleuchtet wird. Zudem setzt sie sich mit Suburbanität, verschiedenen Mobilitätskulturen, Stadtutopien und natürlich dem Auto auseinander.

Johannes Fiedler war von 2010 bis 2012 Leiter des Instituts für Städtebau an der TU Braunschweig, wirkte zudem als Planer und Berater bei der Seestadt Aspern in Wien mit und war zuletzt ein Jahr Gastprofessor an der Universität in Addis Abeba, Äthiopien. Der freischaffende Architekt und Stadtplaner lebt heute wieder in Graz, wo er auch an der TU unterrichtet.


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