Außer Kontrolle

Steiermark | Bericht: Donja Noormofidi | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Eine neue Notrufnummer und eine Tätergruppe sollen verhindern, dass Männer zuschlagen

Den steirischen Männernotruf gibt es erst seit einem guten Monat, aber das Team um den Ex-Polizisten Eduard Hamedl verzeichnete bereits brenzlige Fälle. So erzählte eine Anruferin aus einem anderen Bundesland, ein Freund plane, sich ein Gewehr zu kaufen. Dabei sei der Freund psychisch krank und früher schon gewalttätig geworden. "Wenn er ein Gewehr bekommt, mache ich mir Sorgen, dass etwas passiert“, sagte die Frau zu Hamedl, der an diesem Tag selbst Telefondienst hatte. Die zuständige Behörde prüfe nun, ein Waffenverbot gegen den Mann zu erlassen.

Ein anderer rief in einer Beziehungskrise an. Er habe vor ein paar Tagen bei sich zu Hause eine Tür eingetreten und Angst, wieder auszurasten. "Wir konnten ihn beruhigen, und er versprach, am nächsten Tag ein psychosoziales Zentrum aufzusuchen.“ Details nennt Hamedl nicht, um die Anonymität seiner Anrufer zu wahren.

133 Anrufe verzeichnete der


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