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Knietief im Midtempo: Doherty ist wieder da

Lexikon | SF | aus FALTER 49/13 vom 04.12.2013

Es ist erfreulich, dass Pete Doherty den Klub 27, zu dem in ebendiesem Alter verstorbene Rockstars wie Janis Joplin, Kurt Cobain oder Jimi Hendrix gezählt werden, deutlich überlebt hat. Der englische Sänger mit poetischen Anwandlungen und Rauschmittelaffinität hat nach längerer Abwesenheit heuer auch wieder mit neuer Musik von sich hören lassen: Mit "Sequel to the Prequel" ist ein Album seiner Band Babyshambles erschienen, der er nun bereits viel länger vorsteht als einst mit Carl Barat den Libertines .Jedoch, Zwiespalt: So schön es ist, dass es Doherty offensichtlich einigermaßen gutgeht - von einem ungesunden Hang zu Verschwörungstheorien, dem er in Interviews freien Lauf lässt, einmal abgesehen -, seine neuen Songs klingen ein bisschen gar unspektakulär. Statt Geschrammel ist bierseliger Midtempo-Rock angesagt.

Gasometer, Di 20.00


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