Die letzten Tage der Hypo

Politik | Financial Fiction: Joseph Gepp | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Was würde passieren, ginge die Kärntner Bank pleite? Ein Szenario

Vergangene Woche zeigten Kanzler Werner Faymann und Vize Michael Spindelegger, dass sie ihr Versprechen von neuem Stil und mutigen Entscheidungen ernst nehmen. "Der österreichische Steuerzahler hat genug gezahlt“, verkündete das Duo bei einer aufsehenerregenden Pressekonferenz. Rund 4,5 Milliarden Euro hat die Republik seit 2009 in die marode Kärntner Hypo gesteckt, weitere sechs Milliarden sollen in den kommenden Jahren folgen. Damit sei jetzt Schluss, sagen Faymann und Spindelegger. Die Staatshilfe werde eingestellt, die Bank geht in Konkurs.

Diese Nachricht ist natürlich erfunden. In Wahrheit denkt keiner daran, die Hypo Alpe Adria in eine unkontrollierte Pleite zu schicken - viel zu groß wären die Risiken. Aber welche genau sind das? Was würde passieren? Das Konkursszenario durchzuspielen, zeigt nicht nur die schlimmen Folgen der einstigen politischen Großmannssucht in Haiders Kärnten. Es illustriert auch die


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige