Piloten wehren sich gegen die Weitergabe ihrer Gesundheitsdaten

Politik | Bericht: Barbara Tóth | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Wie viel sensible Information über den Gesundheitszustand dürfen staatsnahe Aufsichtsbehörden sammeln und speichern? Wer garantiert den Datenschutz? Das sind Fragen, die sich derzeit Berufspiloten, Fluglotsen und Flugmediziner stellen. Sie gehen vielleicht bald alle an. Waffentragende Polizisten etwa, Buschauffeure, Lokführer oder Chirurgen. Kurzum jene, die in ihren Jobs Verantwortung für das Leben anderer übernehmen.

Ab 1. Jänner 2014 wird die oberste Luftfahrtsaufsichtsbehörde, die Austro Control, ein elektronisches System zur verpflichtenden Übermittlung und Speicherung von Gesundheitsdaten, den European Medical Pilot Check (EMPIC), einführen. Jeder Pilot, jede Stewardess, jeder Fluglotse muss sich regelmäßig von einem der 82 flugmedizinischen Sachverständigen Österreichs untersuchen lassen. Wer nicht besteht, wird "gegroundet“, darf also nicht in die Luft.

Alle Ärzte, die mit dem System EMPIC arbeiten, sind verpflichtet, mit ihren Tauglichkeitszeugnissen auch alle zugrundeliegenden

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