Technik  

Die To-do-Liste ignorieren: ein gutes Gefühl

Dinge, die uns brauchen

Medien | Prüfbericht: Thomas Vasek | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

To-do-Apps für Mobilgeräte gibt es mittlerweile viele. Sie unterscheiden sich vor allem im Bedienkonzept und in den Zugriffsmöglichkeiten. Hinter vielen Apps stehen Onlineplattformen, die einen Cloud-basierten Datenzugriff über verschiedene Endgeräte erlauben. Die App "Todoist“ etwa kann man auch über Webbrowser und Client-Programme für Mac und PC nutzen, die Daten werden laufend synchronisiert. Man kann Deadlines eintragen, die Aufgaben nach Prioritäten ordnen und Projekte planen. Aufgaben lassen sich mit einem Fingerwisch von einem Tag zum nächsten verschieben. Eine ambitionierte und besonders nutzerfreundliche To-do-App ist "Wunderlist“.

Damit lassen sich Aufgaben in Teilaufgaben unterteilen oder Dateien einfügen. Die iOS-Version funktioniert mit dem Sprachassistenten Siri, in der Android-Variante kann man die Einträge mit Videos und Sprachnotizen verknüpfen. Zudem arbeitet die App gut mit sozialen Netzwerken wie Facebook zusammen. Bereits ein Klassiker ist "Things“ (iOS). Die App legt erledigte Aufgaben in einem "Logbuch“ ab und bietet Tags, mit der man jeden Eintrag individuell kennzeichnen kann. Eine simple Lösung ist "2 Days“, eine To-do-App, die auf die zwei kommenden Tage begrenzt ist. Besonders wichtig ist die Prokrastinations-Funktion: Mit einem einfachen Fingerwisch lässt sich eine Aufgabe auf "später“ verschieben. Was allen Aufgabenplanern fehlt, ist allerdings der wichtigste Fälligkeitstermin: "nie“.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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