Flora und Faune: der Wald als Projekt

Feuilleton | Vorbericht: Hermann Götz | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Die Outdoor-Performance "The Forest Project“ übersiedelt vom steirischen Forst auf die überdachte Bühne des Brut

Nennen wir’s "good cop, bad cop“. Das niederländische Performance-Duo United Sorry hat eine klare Rollenverteilung, die im Interview genauso wie auf der Bühne gilt: Robert Steijn ist der Charismatiker, Frans Poelstra der Griesgram.

Für ihr "Forest Project“, das Ende September beim steirischen herbst zur Uraufführung kam, erklärte Steijn den Wald zur Geliebten. Aber es war Poelstra, der sich dann wirklich auf dem Waldboden wälzte, ein Riesending von Wurzel zwischen den Beinen, und Ernst machte mit Liebe. "The Forest Project“ geht von der Irritation naiver Romantik aus. Und findet zu einem packenden Szenario zwischen Brunft und Poesie.

Mit großer Lust an der Lust wird die Vorlage, die das kulturhistorische Ensemble aus Faunen und Nymphen bietet, fortgesponnen. Im "herbst“ wurde ein idyllisches Waldstück als Setting ausgesucht, die Zuseher fanden sich in der


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