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Stadtleben | Partyreport: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Ausgelassen politisch: Die Macher des Kibbutz Klub bringen Tel Aviv nach Wien

Zuletzt waren Ursula Raberger, 32, und Stefan Schaden, 36, diesen Sommer in Tel Aviv; unter anderem wegen der dortigen Gay-Pride-Parade. In der angesagten Partymetropole am Mittelmeer haben sich die beiden auch mit Nachschub eingedeckt: Wimpel und Fähnchen mit dem Davidstern in Regenbogenfarben, aufblasbare David-Hämmer oder anderen Dekorationskitsch zum israelischen Unabhängigkeitstag aus dem 5-Schekel-Shop. Und natürlich ging es den beiden auch darum, Lebensgefühl zu tanken.

Das Tel-Aviv-Gefühl bringen Raberger und Schaden seit einem Jahr nämlich auch nach Wien - mit dem Kibbutz Klub, einer Party, die quartalsweise im Club U stattfindet und die von Anfang an ein großer Erfolg war. Das Duo, sie ist Filmwissenschaftlerin, er Politikwissenschaftler, engagiert sich auch bei den Queer Hebrews; Lesben, Schwulen und Transgenders, die gegen Antisemitismus und für Solidarität mit Israel kämpfen.

Aviv without


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