Klingelingeling

Stadtleben | Stilkritik: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Von Tristbaum bis Wow: Nicht nur vorm Rathaus steht in Wien ein öffentlicher Weihnachtsbaum

Gemächlich zuckelt die Straßenbahn am Ringturm vorbei. "Was das wieder kostet“, kommentiert eine Frau den Weihnachtsschmuck der Versicherung, die in dem Hochhaus am Ring residiert: Die Fassade bedecken tausende Lämpchen und bilden einen riesigen Christbaum. "Aber schön schaut’s aus“, murmelt der Begleiter der Frau in seinen Bart. Die Dekoration hat ihren Zweck erreicht.

Nicht nur auf dem Rathausplatz weihnachtet es sehr. Während Stadt und Bezirke vor öffentlichen Gebäuden mehr oder weniger große Nadelbäume aufgestellt haben und diese mehr oder weniger liebevoll mit Licht in Szene setzen, ziehen mittlerweile auch Kulturinstitutionen, Hotels oder Kaufhäuser mit in Sachen "Public Xmas“.

Das Belvedere engagiert schon seit Jahren Künstler für die eigenwilligsten Neuinterpretationen des Themas in der Stadt. Heuer hat der Künstler Constantin Luser in dem Museum eine spröde wie originelle


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